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Die Bemusterung

Bei unserem Anbieter ist es so, dass vor Ort beim Werk in Neunkirchen-Seelscheid, zwei Bemusterungstermine stattfinden.

Im ersten Termin geht es um die technische Ausstattung, d.h. welche Heizungsanlage kommt in Frage, wo sollen die Rohrleitungen verlegt werden und wie wird konkret das Bad gestaltet? Am zweiten Tag dieses Bemusterungstermins geht es dann zu einem Sanitärgeschäft, bei dem die Sanitärausstattung ausgewählt wird. Bei uns verliefen diese beiden Tage ausgesprochen effizient und wir fühlten uns insgesamt gut beraten. Leider, wie auch im vorigen Post schon angesprochen, war es ja dann so, dass die Firma mit dem Sanitärunternehmen, das an diesen Tage anwesend war und uns beriet nicht mehr zusammenarbeiten wolle. Die Gründe waren für uns  verständlich und wir sind durchaus dankbar, dass man die Reißleine gezogen hat, aber die Auswahl eines neuen Sanitärbetriebes kostete uns im Nachgang Zeit und Nerven.

Beim zweiten Bemusterungstermin ging es um Fragen der Gestaltung … Außenfarbe(n), Fenstergestaltung und -farbe, Bodenbeläge, Wandfliesen, Elektrik und vieles mehr. Eigentlich hatten wir uns auf diesen Termin sehr gefreut. Aber tatsächlich fühlten wir uns überfordert im Dschungel der unendlichen Möglichkeiten (wer die Wahl hat, hat die Qual bestätigte sich mal wieder). Am ersten Tag schien unser Berater gut gelaunt zu sein und hat uns insgesamt gut unterstütz und durch den Fragebogen geführt. Am zweiten Tag aber lies man uns mit wichtigen Gestaltungsfragen komplett alleine. Immer wenn wir um Rat baten, hieß es, „das ist schon möglich“ oder „ja, das geht“, „das müssen sie selber wissen“, aber eine Hilfe zur Entscheidung wurde uns selten und nur mürrisch gegeben. Teilweise kam zu einer Totalverweigerung unseres Ansprechpartners, der auf unsere Fragen einfach nicht reagierte. Stellenweise waren wir verzweifelt und auf eine Nachfrage, ob er noch weitermachen wolle oder Feierabend brauche, kam nur ein Achselzucken. Wir hoffen, an diesem Tag trotzdem richtige Entscheidungen getroffen zu haben.

Licht am Ende des Tunnels

Nach einer schwierigen Phase, in der von uns sehr viel an eigener Organisation erforderlich war und in der wir uns intensiv mit den Themen Keller und Heizung auseinander setzen mussten, scheinen wir jetzt auf einem guten Weg zu sein, beide Themen abschließen zu können. Wir sind von unserem neuen Anbieter umfassend beraten worden und auch unser Hausbauer hat sich sehr intensiv eingebracht. Insgesamt ist die Kommunikation derzeit auch wirklich gut und Nachfragen werden flott beantwortet.

Rückschläge Keller und Heizung

Nachdem wir uns für einen Fertighausanbieter entschieden hatten, mussten wir uns dringend auf die Suche nach einem Kellerbauer machen. Wir hätten uns sehr gewünscht, dass uns Stommel eine Art von Lastenheft an die Handgibt oder eine gute Beratung, auf was wir achten müssen (z.B. Raumhöhe) und welche alternativen Baumethoden es gibt (weiße Wanne, Innenmauerwerk Beton vs. Mauerwerk etc.). Aber leider waren die Vergleichsangebote nicht vergleichbar, Inhalte nicht abgesprochen oder es gab Lücken,  und so blieb uns leider nichts weiter übrig, als uns mühselig in diese Thematiken einzuarbeiten und selber zu Experten zu werden. Wir hatten so gehofft und uns auch gerade deshalbt für ein Fertighaus entschieden, dass wir mit diesen Themen möglichst wenig Arbeit haben und die Leistungen aus einer Hand bekommen oder zumindest optimal bei der Organisation unterstütz werden.

Als wir uns dann endlich für ein Unternehmen entschieden hatten, dass wir sogar von unserem Hausbauer empfohlen bekommen haben, hieß es zwei Wochen später, man wolle mit diesem Kellerbauer nicht zusammenarbeiten. Es seien da wohl in der Vergangenheit unangenehme Dinge vorgefallen. Auf der einen Seite sind wir für die Ehrlichkeit dankbar. Auf der anderen Seite ist es doch ärgerlich, dass so etwas überhaupt passiert und nicht sorgfältiger bei der internen Firmenkommunikation vorgegangen wird. Wir müssten uns wieder auf die Suche machen, viele Gespräche führen und diverse Angebote vergleichen. Leider ohne große Hilfe von Seiten unseres Hausbauers. Insgesamt hat uns das 2 Monate zurückgeworfen.

Das andere sehr unschöne Thema ist das mit der Heizung. Uns wurde ein Unternehmen vermittelt mit dem man später dann doch nicht mehr zusammenarbeiten wollte. Wir sind dann an ein anderes Sanitär- und Heizungsunternehmen vermittelt worden. Doch leider ist die Kommunikation äußerst schwierig. Noch immer wissen wir nicht, welche Heizungsanlage optimal ist, ob wir überhaupt eine Luftwärmepumpe aufstellen dürfen, ob eine Tiefenbohrung bei uns erlaubt ist und ob Solar Sinn macht. Wir hoffen sehr, dass wir in den nächsten Tagen Klarheit gewinnen und wir doch noch umfassend beraten werden.

Erste Schritte

Wie ging es also weiter, nach dem wir einen Entschluss gefasst hatten? Wir kauften erst einmal das Grundstück um dann weiterzusehen, mit welchem Fertighausanbieter wir zusammen arbeiten wollten. Unser Favorit war die Firma Stommel und so haben wir uns mit deren Vertreter zusammengesetzt und das weitere Vorgehen besprochen. Als ersten Schritt haben wir eine Architektin mit dem Entwurf des Hauses beauftragt. Diese wurde uns von Stommel vermittelt, allerdings waren wir immer noch frei, mit diesem Entwurf Angebote verschiedener Anbeiter einzuholen, da wir die Architektenleistung bezahlten.

Die Architektin hat auch auf Anhieb einen tollen Entwurf gezeichnet. Natürlich verändert sich dieser noch im Laufe der Zeit, aber das waren bei uns nur marginale Anpassungen. Im Großen und Ganzen war es ein Entwurf, der sich zum einen sehr gut in die Umgebung einfügte. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt, da wir in einer Siedlung bauen, die aus den 30er Jahren stammt und der es ausschließlich die typischen Siedlungshauser mit spitzen Dächern aus dieser Zeit gibt. Wir wollten uns dort einfügen und kein Monolithendarsein führen. Zum anderen war die Aufteilung innen optimal und hatte einige sehr schöne Details, wie eine großzügige Fensterfront nach Süd-Westen.

Auf Basis dieses Entwurfes haben wir Angebote eingeholt und nach zähen Verhandlungen uns schließlich für unseren Favoriten Stommel Haus GmbH. Insgesamt lief diese Phase des Projekes  relativ strukturiert ab und unsere zusätzlichen Ideen, wie Emporen für die Kinder wurden alle im Angebot berücksichtigt. Sehr viel Zeit haben wir dann aber bei der Auswahl eines Abrissunternehmens, des Kellerbauers und vor allem der Heizung verloren …

Ein neues zu Hause für die Maikäfer

Wir wohnen wunderschön gelegen in Köln. Unsere Wohnung ist direkt am Rheinufer und wir können tägtlich die riesigen Schiffe und manchmal kleinen Kähne zählen. Ob im Winter oder im Sommer, wir genießen jeden Tag den herrlichen Blick auf den Fluss und das Wäldchen auf der gegenüberliegenden Seite. Trotzdem, seit unsere beiden Maikäfer auf der Welt sind, wird es uns in der Eigentumswohnung langsam zu eng. Das Gästezimmer ist einem Kinderzimmer gewichen, dass Arbeitszimmer platzt aus allen Nähten und je mehr Spielzeug sich im Wohnzimmer sammelt, desto stärker wurde das Gefühlt, dass wir uns vergrößern wollen.

Die Vorstellung, dieses herrliche Stückchen Erde verlassen zu müssen, hat uns aber immer geschmerzt und wir haben lange keine konkreten Schritte unternommen. Trotzdem, als wir Anfang 2015 auf einer Fertighausausstellung waren und wir zufällig, ohne intensiv zu suchen, ein Grundstück in der Waldsiedlung gefunden haben, fiel die Entscheidung, für uns und die Zwillinge ein neues zu Hause zu bauen. Beides passte einfach so gut zusammen. Ein Holzhaus in der Waldsiedlung!

Die Firma, für die wir uns entschieden haben, heißt Stommel Haus und hat ihren Sitz in Neunkirchen-Seelscheid. Wir berichten hier über Wohl und Weh beim Hausbau mit besonderem Schwierigkeitslevel „Zwillinge“.

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